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dr. peter kurz oberbürgermeister von mannheim
Biografie

Ein echter MannemerGeboren wurde ich am 6.November 1962 im Diakonissen-Krankenhaus und wuchs auf dem Lindenhof auf. Dort besuchte ich den evangelischen Kindergarten und später die Diesterweg-Grundschule. Meine alleinerziehende Mutter ermöglichte mir den Besuch des Tulla-Gymnasiums und mein Studium. Ohne die Bildungspolitik Willy Brandts und den Aufbruch der 70er Jahre wäre dies nicht möglich gewesen. Daneben musste ich, wie viele andere, mein Studium durch Arbeit mitfinanzieren.


Begeisterung für PolitikSchon auf dem Tulla-Gymnasium begannen mein politisches Interesse und die Bereitschaft zum gesellschaftlichen Engagement. Aktiv war ich in der Schülervertretung, erst als Klassensprecher und später als Schülersprecher. Eines der damals spannenden Projekte war die gemeinsame Gründung und Herausgabe der Schülerzeitung. Hier lernte ich auch meine spätere Frau Daniela kennen. Fasziniert von den Zielen Chancengleichheit und Gerechtigkeit trat ich in die SPD ein und arbeitete bei den Jusos, der Jugendorganisation der Partei, mit. Nach dem Abitur leistete ich den Zivildienst beim Jugendamt Mannheim ab und wurde dem "Forum der Jugend" in der Neckarstadt zugeteilt. Dort machte ich die erste Erfahrung mit gesellschaftlichen Beteiligungsformen bei der Mitwirkung der Jugendlichen an der Programmgestaltung.


Studienjahre und politisches EngagementIm Herbst 1983 begann ich mein Jura-Studium an der Universität Mannheim. Ausschlaggebend war dabei mein Wunsch mich für mehr Gerechtigkeit einzusetzen.Damit entschied ich mich gegen die Alternative Journalismus. Daneben machte mir die politische Arbeit Spaß. Ich wollte etwas bewegen und verändern.So wurde ich bereits 1984 Mitglied des Bezirksbeirat Schwetzingerstadt/Oststadt. Ich war engagiert in der Friedensbewegung, aber auch die Themen Arbeitslosigkeit und Umwelt bewegten mich. Und da es mir auf das praktische Handeln ankommt, gründete ich mit anderen Engagierten 1985 den Verein "Biotopia" zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit und führte ihn bis Anfang 1999 ehrenamtlich.Er wurde zu einem wichtigen Beschäftigungs- und Ausbildungsträger für Hunderte von Jugendlichen und Erwachsenen in Mannheim. 1989 wählten mich die Mannheimerinnen und Mannheimer in den Stadtrat.Aus politischem Interesse und zur Finanzierung des Studiums nahm ich die Tätigkeit als Mitarbeiter des Landtagsabgeordneten Jörg Ueltzhöffer auf. Nach dem Examen 1989 arbeitete ich dann als Referendar in Mannheim, Heidelberg, Speyer und San Diego und an der Universität Mannheim als wissenschaftliche Hilfskraft. Nach dem 2.Staatsexamen wurde ich 1992 Assistent am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Handels- und Wirtschaftsrecht.


Beruflicher und politischer Werdegang
Im Frühjahr 1993 übernahm ich auf Wunsch des erkrankten Herbert Lucy die Führung der SPD-Gemeinderatsfraktion. Ein Jahr später trat ich 31-jährig als Spitzenkandidat der Mannheimer SPD in der Kommunalwahl an. Im gleichen Jahr ging ich in die Justiz und wurde Richter am Verwaltungsgericht Karlsruhe. 1995 kam die Promotion summa cum laude zum Dr.jur. In der Kommunalpolitik wurden in dieser Zeit viele entscheidende und nachhaltige Konzepte entwickelt und beschlossen: Zentrenkonzept, Freiraumsicherung und Modell räumliche Ordnung, Verkehrsentwicklungsplan, Programme zur Gewaltprävention, die Einrichtung der ersten Ganztagsgrundschule.


Der Anker FamilieAuch privat waren die Neunziger für mich besondere Jahre: Daniela und ich heirateten. Im gleichen Jahr wurde unser gemeinsamer Sohn David geboren, dem 2003 unsere Tochter Hannah folgte. Meine Familie ist mir Anker und "Erdung" zugleich.


Die Jahre als BürgermeisterRichter blieb ich bis zur Wahl zum Bürgermeister der Stadt Mannheim. Am 1.2.1999 trat ich das Amt als Dezernent für Schulen, Kultur, Sport- und Bäderwesen an, wie es damals hieß. Damit hatte ich die Politik zu meinem Beruf gemacht, mich entschlossen, professionell politische Verantwortung zu tragen.Die Erfahrungen als ehrenamtlicher Kommunalpolitiker waren für meine Tätigkeit grundlegend und sind für mich bis heute maßgeblich. Mit einer Vielzahl von neuen Initiativen und Projekten habe ich in den folgenden Jahren nicht nur mein Amt neu definiert, sondern auch Mannheim bewegt und mit nach vorne gebracht.

Die Wahl zum OberbürgermeisterDaneben galt mein Interesse immer der Wirtschafts- und Sozialpolitik, einem wirtschaftlich starken Mannheim und einem Mannheim, das ein friedliches und tolerantes Zusammenleben ermöglicht, einem Mannheim, das jedem seine Chance gibt. Zwangsläufig führte mich mein Weg der Modernisierung Mannheims zur Kandidatur um das Amt des Oberbürgermeisters. Bereits im ersten Wahlgang sprachen mir die Mannheimer Bürgerinnen und Bürger ihr Vertrauen aus und wählten mich mit absoluter Mehrheit zu ihrem Oberbürgermeister. Die Wähler bestätigten mit ihrem Votum die Neuausrichtung der Kommunalpolitik hin zu einer Stadtverwaltung, die gestaltet statt verwaltet, einer Kommunalpolitik, die auf die Beteiligung der Bürgerschaft bei den Veränderungsprozessen setzt und die soziale, kulturelle, wissenschaftliche und wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt durch die gemeinsame Formulierung messbarer Ziele vorantreibt.